Fotospots & Geheimtipps Zell am See-Kaprun
See, Klamm & Gipfel: Die schönsten Fotospots und Geheimtipps in Zell am See-Kaprun
Türkise Bergseen, eine tosende Klamm und Panoramagipfel mit Blick über den Nationalpark Hohe Tauern – die Region Zell am See-Kaprun im Salzburger Land ist ein Paradies für alle, die Natur erleben und festhalten möchten. Diese Übersicht führt zu den lohnendsten Wasser-Highlights, den besten Aussichtsbergen und ein paar echten Geheimtipps für unvergessliche Fotos.
Am Wasser: Klamm und türkise Seen
- Sigmund-Thun-Klamm & Rundweg um den Klammsee
Über rund 320 Meter hat sich die Kapruner Ache bis zu 30 Meter tief in den Fels gegraben. Auf gesicherten Holzstegen führt der Weg vorbei an Wasserfällen und glatt geschliffenen Felswänden – ein kühles Naturschauspiel, das schon 1893 erstmals erschlossen wurde. Am oberen Ende wartet der türkis schimmernde Klammsee, den ein etwa 1,8 Kilometer langer Rundweg mit naturkundlichem Lehrweg, Kneippanlage, Spielplatz und dem bewirtschafteten Klammstüberl umrundet. Baden ist nicht erlaubt, zum Füße kühlen aber ideal.
Ein lohnender Abstecher ist der Bürgkogel (rund 950 m): Von der Seerunde zweigt ein Steig ab, der in nur etwa 90 Höhenmetern auf die baumfreie Kuppe führt. Von oben genießt man eine grandiose Weitsicht über den Klammsee.
Fototipp: Am schönsten ist ein Besuch früh am Morgen, wenn die Klamm noch ruhig und mystisch ist.
- Hochgebirgsstauseen Kaprun (Mooserboden & Wasserfallboden)
Auf 2.040 Metern liegen die beiden Stauseen Wasserfallboden und Mooserboden, eingebettet zwischen Dreitausendern der Hohen Tauern. Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis: Ab der Kassa Kesselfall geht es mit Transferbussen und dem Lärchwand-Schrägaufzug – Europas größtem offenen Schrägaufzug – hinauf. Mit dem eigenen Auto sind die Seen nicht erreichbar. Oben lohnen ein Spaziergang über die 107 Meter hohe Staumauer, eine Staumauerführung ins Innere und der kurze Aufstieg zur Höhenburg (rund 30 Minuten hin und zurück).
Wander-Tipp: Wer weiter hinein in die Bergwelt möchte, folgt ab der Staumauer am Mooserboden dem Austriaweg immer am Seeufer entlang bis zum Wasserfall am hinteren Ende des Sees. Die rund 9 Kilometer (hin und retour) verlaufen fast eben und ohne nennenswerte Höhenmeter – eine gemütliche, aussichtsreiche Tour tief hinein in die hochalpine Landschaft.
Fototipp: Das kräftige Türkis des Wassers kommt bei Sonnenschein am Vormittag am besten zur Geltung.
- 3-Speicherseen-Wanderung auf der Schmittenhöhe
Diese genussvolle Höhenwanderung – auch „4 Seen Kunstwanderung" genannt – startet nach der Auffahrt mit der Schmittenhöhebahn am Gipfel und führt stetig bergab zur Bergstation cityXpress. Auf dem Weg liegen drei stille Speicherseen: der Plettsaukopf (größter See mit Wasserspielplatz), der Brunnermais („See der Kunst") und der höchstgelegene Hirschkogel-Speichersee mit Blick zum Kitzsteinhorn. Dazwischen begegnet man überdimensionalen Kunstwerken – die Schmitten ist seit 2014 Österreichs erster „Kunst- und Kulturberg".
Fototipp: Die stillen Seen spiegeln bei Windstille die Berge – ein perfektes Motiv mit dem Kitzsteinhorn und umliegende Berge in der Ferne.
Hoch hinaus: Gipfel mit Panorama
- Gipfel Gaisstein am Kitzsteinhorn – Geheimtipp mit Stauseeblick
Der Gaisstein (auch Geißstein, 2.230 m) steht im Schatten des vielbesuchten Kitzsteinhorns und ist gerade deshalb ein Tipp für ruhesuchende Wanderer. Von der Station Langwied erreicht man den Gipfel vorerst über eine Forststraße und weiter dann über einen schmalen Grat; der eigentliche Gipfelanstieg dauert nur wenige Minuten. Belohnt wird man mit einem grandiosen Rundblick – besonders schön auf die tiefblauen Kapruner Hochgebirgsstauseen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!
-
Aktiv unterwegs: 3K K-onnection E-Mountainbike-Tour
Die 3K K-onnection-Bike-Tour (KA6) verbindet Kaprun's beide Hausberge Maiskogel und Kitzsteinhorn auf rund 10,4 Kilometern und etwa 730 Höhenmetern durch hochalpines Almgelände. Los geht es entspannt mit der MK Maiskogelbahn; von der Bergstation führt die Strecke über die Ederalm, die Salzburger Hütte und den Langwiedboden (rund 1.970 m), auf Wunsch weiter bis zum Alpincenter auf 2.450 Metern (dann sind es 14 Kilometer und über 1.100 Höhenmter). Die Tour lässt sich in beide Richtungen fahren und jederzeit mit einer Seilbahnfahrt kombinieren – das Rad fährt in der Gondel gratis mit. Grandiose Ausblicke während der gesamten Tour! Sehr empfehlenswert für E-Bikes.
- Schrambachkopf (Sonnkogel) auf der Schmittenhöhe
Ein Gipfel für die ganze Familie: Das Gipfelkreuz des Schrambachkopfs (1.856 m) steht gleich hinter dem Sonnkogel-Restaurant und ist bequem über die Sonnkogelbahn oder als Teil der Höhenpromenade erreichbar. Von hier reicht der Blick herrlich über den Zeller See und die Stadt – ideal für einen entspannten Nachmittag mit großer Aussicht bei geringem Aufwand.
- Schwalbenwand – der Sonnenuntergangsberg
Die Schwalbenwand (2.011 m) gilt als einer der schönsten Aussichtsberge der Region und wird – anders als Schmittenhöhe oder Kitzsteinhorn – nur zu Fuß erreicht. Vom Berggasthof Mitterberghof oberhalb von Thumersbach führt der Weg über Forststraße und Waldsteig zum Gipfel, mit stetigem Tiefblick auf den Zeller See und das Kitzsteinhorn. Das 360-Grad-Panorama ist am Abend besonders eindrucksvoll.
Fototipp: Für den Sonnenuntergang lohnt der Aufstieg am späten Nachmittag – Stirnlampe für den Abstieg unbedingt einpacken.
- Schönwieskopf-Rundweg vom Talschluss Thumersbach
Wer den Trubel meiden möchte, startet direkt im Talschluss von Thumersbach (1.030 m). Der Schönwieskopf-Rundweg führt über einen teils steilen Waldsteig hinauf auf den breiten Gipfelrücken des Schönwieskopfs (1.994 m). Auf dem herrlichen Höhenweg kommt man an idyllischen kleinen Seen und Moorflächen vorbei, während sich der Blick auf den Zeller See und die umliegenden Pinzgauer Grasberge immer weiter öffnet. Ende Juni bis Mitte Juli tauchen zudem die blühenden Almrosen die Hänge in leuchtendes Pink.
- Gipfelwelt 3000 am Kitzsteinhorn
Die Bergstation des Kitzsteinhorns auf 3.029 Metern ist der höchste Punkt im Salzburger Land, der ohne alpine Erfahrung erreichbar ist. Zwei Panorama-Plattformen – „Top of Salzburg" und die „Nationalpark Gallery" am Ende eines 360 Meter langen Stollens – öffnen den Blick auf Großglockner, Großvenediger und ein Meer aus vergletscherten Gipfeln. Dazu kommen das Cinema 3000, das höchstgelegene Restaurant Salzburgs und im Hochsommer die ICE ARENA mit Schnee.
Fototipp: Die frei über dem Gletscher schwebende Plattform „Top of Salzburg" bietet den spektakulärsten Weitblick – am klarsten meist am Vormittag.
Ihre Homebase: 3 AlpenParks Resorts mit gratis Sommerkarte
Wer die Region rund um See, Klamm und Gipfel entspannt entdecken möchte, ist bei AlpenParks bestens aufgehoben: Gleich drei Resorts liegen mitten in Zell am See-Kaprun – das AlpenParks Central Zell am See, der AlpenParks AreitXpress Zell am See sowie der AlpenParks Orgler Kaprun. In allen drei Häusern ist die Zell am See-Kaprun Sommerkarte für Übernachtungsgäste kostenlos inkludiert. Sie erhalten Ihre persönliche Karte ab der ersten Nacht an der Rezeption und fahren damit von Mitte Mai bis Ende Oktober gratis mit den Bergbahnen auf Kitzsteinhorn, Schmittenhöhe und Maiskogel, hinauf zu den Hochgebirgsstauseen Kaprun sowie mit der Schifffahrt am Zeller See. Dazu kommen freier Eintritt in Strandbäder und Klammen und viele weitere Attraktionen – ideal, um viele der hier vorgestellten Ausflüge ohne Zusatzkosten zu erleben.
Gut zu wissen: Einzelne Top-Leistungen (darunter die Hochgebirgsstauseen sowie die Gipfelfahrten am Kitzsteinhorn und auf die Schmittenhöhe) sind erst ab dem zweiten Aufenthaltstag nutzbar; die 3K K-onnection ist nicht in der Sommerkarte enthalten.