Rundgang um den Altausseer See

Rundgang um den Altausseer See. Das ist ein „Muss“ am Anfang jedes Urlaubs im Ausseer Land.
Wir starten unseren Rundweg bei der Seeklause. Hier gibt es meistens auch genug Parkplätze bei der Scheichlmühle.

Rundgang um den Altausseer See. Das ist ein „Muss“ am Anfang jedes Urlaubs im Ausseer Land.

4566Wir starten unseren Rundweg bei der Seeklause. Hier gibt es meistens auch genug Parkplätze bei der Scheichlmühle. Man überquert eine Brücke über die ausfließende Traun. Es beginnt der 7,5 km lange Promenadenweg um den linker Hand liegenden Altausseer See. Gleich nach der Brücke kann man unmittelbar an das kristallfarbene Wasser des Sees gelangen.

Auch die „Stars“ des Sees, Forelle und Seesaibling, kann man hier beobachten. Wir wollen uns aber nicht zu lange aufhalten, denn unsere Wanderzeit beträgt je nach Gehweise 2 bis 2 1/2 Stunden und es gibt viel zu sehen.

Bereits nach wenigen Metern steht rechts ein Haus mit sehr vielen, verschiedenfarbigen Fuchsien und anderen blühenden Gewächsen, natürlich je nach Jahreszeit. In einem Bottich befindet sich sogar eine Seerose. Dem Hobby-Botaniker schlägt das Herz schon höher. Es wird noch einige botanische Überraschungen bei diesem Seerundgang geben. Vorbei beim  Strandcafe, ab jetzt begehen wir Naturschutzgebiet. Jeder sollte wissen, wie man sich hier zu verhalten hat. Vor allem keine Veränderung vornehmen, das heißt, keine Pflanzen pflücken oder gar ausgraben. Das hat seinen Sinn, denn vor allem an der rechten Waldrandseite stehen Orchideen, die an sich schon geschützt sind.

Auch der Türkenbund gedeiht hier, der gehört jedoch zu den Liliengewächsen. Man kann noch viele alpine Pflanzen entdecken und bestimmen, dafür soll man sich extra Zeit nehmen. An beiden Seiten des Weges sprudeln kleine Bäche und Rinnsale. Mit hellgrünem Moos überzogene Steine und Steinblöcke umrahmen das Szenario dieser Wildwasser. Schaut man geradeaus etwas nach oben, so kommt die massive, hohe Trisselwand immer näher.

123Jetzt setzen wir uns zum Entspannen auf ein Holzbankerl. Einzelne Elektroboote und die sogenannten Plätten sind unterwegs am See. Wir blicken zum schräg gegenüberliegenden Loser, dem Hausberg von Altaussee. Nach dieser kleinen Rast setzen wir unsere Wanderung fort. Bald befinden wir uns vor der Seewiese. Etwas weiter steht mitten in der Seewiese eine grössere Holzhütte (ehem. Jagdhütte des Kaisers) Diese ist bewirtschaftet und hat sogar ein Naturmuseum. Sitzt man bei Kaffee und Weissbier auf den Holzbänken vor der Hütte, bietet sich der überwältigende Blick auf den Altausseer See und im Hintergrund den Dachstein-Gletscher. Von der Seewiese gehen wir nun am Nordufer des Sees entlang. Diese Seite ist der Sonne ausgesetzt. Weiter geht es am schmalen Weg. An manchen Stellen befindet man sich direkt am Steilufer des Sees.

Allmählich kommen wir zum Ende unseres Promenadenweges rund um den Altausseer See. Vorbei an der Jausenstation Kalßneck. An einzelnen Villen und dem Friedhof. Wir gehen weiter in Richtung Ortszentrum bis zu Volksschule, hier unbedingt noch einmal nach links einbiegen in Richtung See. Warum? Hier befindet sich die Gradieranlage von Altaussee.

1956 entstand in der Nähe der Seeklause eine Freiluft-Gradieranlage, in welcher die Sole aus dem Altausseer Salzberg zu Anwendung kommt. Diese Sole tropft über das Tannenreisig der Gradieranstalt und es werden durch die Zerstäubung der tropfenden Sole ätherische Öle freigesetzt, die für Bronchien-. und Asthmakranke sofort Linderung schafft. Das Bauwerk selbst besteht aus einem Holzgerüst, das einmal im Jahr mit Tannenreisig bestückt wird. Das Bestücken der Gradieranlage ist reine Handarbeit. Das jährliche Reinigen der Anlage, das Hacken des Tannenreisigs im Wald sowie das Bestücken erfordern einen Arbeitsaufwand von ca. 2 Wochen! Diese Tätigkeiten erfolgen überwiegend durch freiwillige Arbeitsleistungen aus der Bevölkerung!

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1 Comment
  • Reply
    Lars Kaufmann
    17. Dezember 2014 at 17:12

    Super schöne Route und traumhafte Gegend!!
    Grüße aus dem Defereggental

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